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Sekundärliterarische Reihe 65
Fantasia 216/217
356 Seiten
Paperback A5, 2008-12
EUR 9,25
ISBN 978-3-939914-08-2
Bestellung: edfc@edfc.de (nur auf Rechnung – bitte Anschrift angeben)


R. Gustav Gaisbauer, Hrsg.,
unter Mitarbeit von
Beata und Jacek Rzeszotnik
Siebter Kongress der Phantasie
Die letzten Dinge
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Phantastik ist ein Denken im Konjunktiv, ein Spiel mit den Möglichkeiten, sogar das Ausmalen selbst von dem, was man gemeinhin für unmöglich hält. In der phantastischen Literatur drücken sich ähnlich wie in den Jenseitsvorstellungen der Religionen die Wünsche und Sehnsüchte, die Hoffnungen und Befürchtungen der Menschen aus; und auch die ganz individuellen Marotten. Wie viel und was alles hat die Phantastik von den Religionen ererbt? Wo nimmt sie Anregungen aus anderen Gebieten von Kunst und Wissenschaft auf? Sind die Spekulationen von Physikern und Kognitionsforschern nicht oft phantastischer als die verwegensten Fantasy- und Science-Fiction-Welten? Und wie weit reicht dabei unsere Phantasie wirklich? Wie total anders kann die Anderswelt – die bekanntlich stets eine mundus alter et idem, eine andere und doch gleiche Welt, ist – überhaupt sein? Können wir durch einen Blick auf andere Kulturen ein besseres Verständnis für die Spielräume und Spannweiten gewinnen? Und was liegt jenseits unserer Vorstellungsmöglichkeiten? Worüber müssen wir letztlich schweigen?
   Der Ehrengast des Kongresses und Träger des Fantasypreises 2008 Herbert W. Franke wurde für sein Lebenswerk geehrt.
    Die letzten Dinge präsentiert die Vorträge des Kongresses in gedruckter Form.

Über die Herausgeber:

    R. Gustav Gaisbauer, Jahrgang 1945, Eisenbahnbeamter i. R., verheiratet, Vater einer Tochter. Seit der Vereinsgründung 1978 Erster Vorsitzender des Ersten Deutschen Fantasy Clubs e. V., Veranstalter der Kongresse der Phantasie und Herausgeber der zugehörigen Festschriften: Erster Kongress der Phantasie (1986), Zweiter Kongress der Phantasie (1989), Dritter Kongress der Phantasie (1993), Traditionslinien der deutschen Phantastik. Vierter Kongress der Phantasie (1997), Weltendämmerungen. Fünfter Kongress der Phantasie (2003), Phantastische Filmwelten. Sechster Kongress der Phantasie (2005).

    Mag. Beata Rzeszotnik, Germanistin und Niederlandistin. Seit 1994 didaktische Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte für Deutsch am Institut für Internationale Studien der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Wroclaw/Breslau. Besonderes Interesse an deutscher und niederländischer Kultur (Film und Architektur) sowie dem Bildungssystem (Schulwesen) in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Prof. Dr. Jacek Rzeszotnik, Germanist, Prodekan der Philologischen Fakultät der Universität Wroclaw/Breslau und Leiter der Forschungsstelle für Literatur und Medien am Germanistischen Institut der Universität Wroclaw/Breslau. Forschungsschwerpunkte: Literaturwissenschaft (deutsch-, englisch- und polnischsprachige Unterhaltungsliteratur im 19. und 20. Jh.; literarische Kommunikationsstrategien; Rezeption spekulativer Literatur in Polen und im deutschen Sprachraum; Rezeption von Stanislaw Lem im deutschen Sprachraum) und Medienwissenschaft (intermediale ästhetische Transformationsprozesse; Neue Medien; Internetliteratur).