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Sekundärliterarische Reihe 48
186 Seiten
Paperback A4, 2003-06
EUR 13,00
ISBN 978-3-932621-61-1
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Walter Ernsting
Clark Darltons Gästebuch
Die ersten Jahre der Science Fiction in Deutschland

Herausgegeben von Jörg Weigand und Karla Wolff
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Von 1956 an führte Walter Ernsting alias Clark Darlton sein Gästebuch, das er auch des öfteren mit auf Cons und Festivals nahm. Alles, was in der damaligen Science-Fiction-Szene Rang und Namen hatte, hat sich hier verewigt. Manche haben sich mit Grußworten eingetragen, andere mit Conberichten, Gedichten, Illustrationen, Genealogien, usw.
    Das in A4 gehaltene Buch bildet im oberen Teil das Gästebuch im Faksimile ab, darunter folgt ein Transskript der handschriftlichen und daher meist nur schwer zu lesenden Texte, und unten wird es von einem Kommentar Walter Ernstings abgeschlossen.
   Die Entwicklung der Science Fiction in Deutschland nach 1945 ist undenkbar ohne Walter Ernsting. Als "Clark Darlton" ist er einer großen Lesergemeinde fast zur Kultfigur geworden. Gastfreundlich wie W.E. immer war, hat er im Laufe seines SF-Lebens ungezählte Gäste empfangen, bewirtet und schließlich zufrieden nach hause geschickt – die meisten sind wiedergekommen.
    So ist denn auch sein Gästebuch, das er insbesondere in den ersten Jahren der Entwicklung liebevoll gepflegt hat, geradezu ein kulturhistorisches Dokument der Unterhaltungsliteratur in unserem Land. Ein ,Muß’ nicht nur für diejenigen, die sich darin verewigen durften, sondern auch für diejenigen, die heute in der Rückschau ein wenig teilhaben wollen an jener Aufbruchstimmung in Sachen Science Fiction und Weltraumfahrt, die jene Jahre geprägt hat.

Über den Autor:
    Walter Ernsting alias Clark Darlton, jüngeren Generationen vor allem als Schöpfer des Mausbibers Gucky bekannt, ist der Gründervater der deutschen Nachkriegs-Science-Fiction - seine Initialen WE wurden zu einem Markenzeichen.
    Seinem Wirken als Herausgeber, Übersetzer und Autor ist es nicht nur zu verdanken, dass in Deutschland nach 1945 die Zukunftsromane Dominik'scher Prägung durch die moderne, an amerikanischen Vorbildern orientierte Science Fiction abgelöst wurden, er hob auch das deutsche Science-Fiction- und Fantasy-Fandom aus der Taufe.

Über den Herausgeber:
   Jörg Weigand, geboren am 21.12. 1940, Studium der Sinologie, Japanologie und Politischen Wissenschaft, Promotion zum Dr. phil. Seit 1973 Fernsehkorrespondent im Studio Bonn des ZDF. Neben sechs Büchern zur Kultur- und Geistesgeschichte Chinas gab er zwei Sammelwerke zu Medienfragen heraus. Außerdem Veröffentlichung eigener Erzählungen, die zum großen Teil in vier Bänden gesammelt vorliegen. Herausgabe von weit über zwanzig Anthologien mit Science Fiction und phantastischen Erzählungen vor allem deutscher und französischer Autoren. Neueste Veröffentlichungen: Pseudonyme: Ein Lexikon. Decknamen der Autoren deutschsprachiger Literatur (3. Aufl. Herbst 2000); Träume auf dickem Papier. Das Leihbuch nach 1945 – ein Stück Buchgeschichte (1995); Das weite Feld der Phantasie - Aspekte deutschsprachiger Unterhaltungsliteratur. 111 Aufsätze aus 28 Jahren, verlegt im EDFC e. V. (1996), Geschichten am Rande der Wirklichkeit (EDFC 1998) und (als Hrsg.) Wagnis 21. Visionen, Hoffnungen, Ängste (2002)