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Quarber Merkur
Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift
für Science Fiction und Phantastik
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Eine Doppelnummer des Quarber Merkur kostet EUR 15,50.
Bestellung: edfc@edfc.de
Wichtiger Hinweis: Ab Nummer 111 erscheint der Quarber Merkur im Verlag Lindenstruth.

Beiträge an: Dr. Franz Rottensteiner, franz.rottensteiner@aon.at

Franz Rottensteiners ehemals "unillustrierte Literaturzeitschrift", 1963 unter dem Schlachtruf "Kampf der verderblichen Schundliteratur" vom Herausgeber der "Phantastischen Bibliothek" im Suhrkamp-Verlag gegründet, erscheint seit 1997 im edfc. Der Quarber Merkur ist die einzige Zeitschrift im deutschen Sprachraum, die sich kritisch mit allen Erscheinungsformen des Phantastischen, von der unheimlichen Erzählung bis zur Science Fiction, beschäftigt und selbst in amerikanischen Nachschlagewerken berücksichtigt wird..

Dr. Rottensteiner schreibt dazu im Vorwort zur 85. Ausgabe:

Im Quarber Merkur 84 hatte ich die Einstellung der Zeitschrift verkündet, bedingt durch die Schwierigkeiten mit dem obsoleten Wachsmatrizenvervielfältigungsverfahren, und die Rückzahlung der noch offenen Abonnementsgelder für die nicht mehr erscheinenden Ausgaben versprochen. Wie viele meiner Leser aber inzwischen vielleicht schon wissen, hat sich aber der Erste Deutsche Fantasy Club e.V. daran interessiert gezeigt, Produktion und Vertrieb der Zeitschrift zu übernehmen, ein Angebot, das ich gerne angenommen habe. Die redaktionelle Gestaltung des Quarber Merkurs aber wird weiterhin in meinen Händen liegen.

In Zukunft wird das Format des Quarber Merkur von DIN A 4 auf DIN A 5 umgestellt, der Umfang auf mindestens 150 Seiten vergrößert (das entspricht dem Inhalt von mehr als zwei alten Quarber-Merkur-Ausgaben) und die Erscheinungsfolge auf ein Paperback pro Jahr gesenkt (obwohl es möglich ist, daß 1997 noch eine weitere Ausgabe erscheint, Material dafür wäre vorhanden). Computersatz und Druck machen es möglich, in der vormals "unillustrierten Literaturzeitschrift" künftig auch Abbildungen zu bringen. Gedacht ist dabei nicht an Reproduktionen künstlerischen Charakters, sondern an dokumentarische: Abbildungen von Buch- und Zeitschriftenumschlägen, Autorenphotos und dgl.

Inhaltlich wird sich, soweit jetzt absehbar ist, nichts ändern, der Quarber Merkur wird weiterhin längere Aufsätze zu Themen aus allen Bereichen von Science Fiction, Utopie und Phantastik sowie einen Rezensionsteil "Der Seziertisch" mit kürzeren Kritiken aktueller Neuerscheinungen enthalten. Beiträge aller Art sollten künftig an Franz Rottensteiner (Marchettigasse 9/17, A-1060 Wien, Tel. 00431/ 596 89 28, f.rottensteiner@nusurf.at) gesandt werden, Bestellungen aber künftig nur an den edfc.

Ich glaube, daß dieser erste "neue" Quarber Merkur einige sehr interessante Beiträge enthält, weitere liegen vor, und ich hoffe, daß die verbesserte technische Ausstattung dem Quarber Merkur, der immerhin schon seit 1963 existiert und auch international eine gewisse Anerkennung gefunden hat (so wird er z.B. in Hal W. Halls SF Book Review Index ausgewertet), trotz des höheren Preises neue Leser gewinnen wird, denn ich vermute, daß die bescheidene Wachsmatrizenvervielfältigung früherer Ausgaben doch so manchen Interessierten vom Bezug abgehalten hat. Meinungsäußerungen und Beiträge nehme ich gern entgegen. (Im Quarber Merkur werden allerdings keine Erzählungen veröffentlicht.)

Über den Herausgeber:
   Franz Rottensteiner wurde am 18.01.1942 in Waidmannsfeld/Niederösterreich geboren. Studium der Publizistik, Anglistik und Geschichte an der Universität Wien, 1968 Dr. phil. Rund 15 Jahre Bibliothekar an einem Forschungsinstitut, daneben Tätigkeit für verschiedene Verlage, unter anderem Betreung der "Phantastischen Romane" und der "H. G. Wells Edition" im Paul Zsolnay Verlag und der "Science Fiction der Welt" im Insel Verlag, danach der "Phantastischen Bibliothek" im Suhrkamp Verlag. Herausgeber von rund 50 Anthologien, auch in den USA, Japan, den Niederlanden und Italien. Schrieb zwei Bildbände, The Science Fiction Book (1975) und The Fantasy Book (1978) und arbeitete an zahlreichen Lexika der Science Fiction und Fantasy mit. Seit 1985 freiberuflicher Autor und Verlagskonsulent.